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Der Sprecherkreis ist das Führungsgremium der KSG, eine Art Mischung aus Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand. Er besteht meist aus neun Mitgliedern (je nach Größe der KSG kann sich das ändern), wovon drei geborene Mitglieder sind. Diese sind der vorhergehende Sprecher, der Studentenpfarrer und unser Außenminister.
Der Sprecher ist sozusagen der weltliche Chef, der Pfarrer der geistliche.

Sprecherkreis-KonstitutionBearbeiten

(29.05.2005)

1. Selbstverständnis des SprecherkreisesBearbeiten

Der Sprecherkreis ist das gewählte Leitungsgremium der KSG. Zu den Aufgaben gehört das Planen und Koordinieren der Veranstaltungen im Semester. Beim Organisieren und Ausführen soll die gesamte KSG einbezogen werden.

Anregungen aus den Reihen der Studenten sind ernst zu nehmen, und Entscheidungen sollen im Sinne der gesamten KSG getroffen werden. Dazu sollte vor wichtigen Entscheidungen das Stimmungsklima innerhalb der KSG erforscht werden, um eine hohe Akzeptanz erreichen zu können. Vom Sprecherkreis getroffene Entscheidungen sind als gemeinsames Votum nach außen zu vertreten und dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen revidiert werden (z.B. veränderte Sachlage).

Ein enger Kontakt zwischen Sprecherkreis und der gesamten KSG ist ausdrücklich erwünscht. Diese Verbindung kann durch eine gute Informationslage, Einladung zu den Sitzungen und die Delegation von Aufgaben an die KSG gestärkt werden.

Der Sprecher hat die Aufgabe, die KSG nach außen zu vertreten. Er übernimmt die Leitung und Moderation der Sprecherkreis-Sitzungen sowie die Verkündung der wichtigsten Ergebnisse. Seine Autorität als "Chef" ist anzuerkennen.

2. StrukturBearbeiten

Der Studentenpfarrer ist der vom Bischof eingesetzte Gemeindeleiter. Er ist Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Pfarrgemeinde (Ortsgemeinde). Da die Studentengemeinde keine rechtliche Person darstellt, ist der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde grundsätzlich auch für die finanziellen Fragen der KSG zuständig (z.B. Bestätigung des Haushaltes). Diese Kompetenzen werden teilweise an den Sprecherkreis abgegeben (z.B. Verteilung der Mittel). Der Sprecherkreis übernimmt die Aufgaben eines Pfarrgemeinderates, dessen Vorsitzender der Sprecher ist. Der Studentenpfarrer ist geborenes Mitglied des Sprecherkreises und hat ein Vetorecht bei für die Gemeinde unverantwortlichen Entscheidungen.

In der konstituierenden Sitzung nach der Neuwahl treffen alter und neuer Sprecherkreis zusammen. Diese Gelegenheit sollte genutzt werden, um den neuen Mitgliedern und dem zukünftigen Sprecher die Aufgaben und Kompetenzen zu erläutern. Die verschiedenen Ämter innerhalb und außerhalb des Sprecherkreises und besondere Zuständigkeiten sollen konkret aufgeschrieben und benannt werden.

3. Kommunikation innerhalb des Sprecherkreises und Sprecherkreis - KSGBearbeiten

Der Sprecherkreis-Mailverteiler dient zur Verbreitung von (internen) Informationen, für Anfragen aus den Reihen der KSG und zur Themensammlung für die nächste Sitzung. Antworten sollten immer an alle gerichtet sein (also an die Liste sprecherkreis@ksg-ilmenau.de). Ausführlichere Diskussionen sollten in die Sprecherkreis-Sitzung verlagert werden. Tagesordnungspunkte sollen nach Möglichkeit im Vorfeld vom Sprecher gesammelt und im Newsletter bzw. Montagabend bekannt gegeben werden. Auf Antrag können auch Nicht-Sprecherkreis-Mitglieder in den Mailverteiler aufgenommen werden.

Die Ergebnisse der Sprecherkreis-Sitzung werden im Protokoll festgehalten und in der Manggasse ausgehangen, worauf vom Sprecher hingewiesen wird. Der Diskussionsverlauf sollte grob erkennbar sein, um die einzelnen Entscheidungen nachvollziehen zu können.

4. Meinungsäußerungsmöglichkeiten außerhalb des SprecherkreisesBearbeiten

Neben der Teilnahme an den Sprecherkreis-Sitzungen besteht speziell durch den "Offenen Abend" für alle KSGler die Möglichkeit der Meinungsäußerung zum Selbstverständnis der KSG und zu besonderen Belangen. Bei dringendem Gesprächsbedarf kann kurzfristig ein Diskussionsabend mit Einladung an alle veranstaltet werden.

5. AbstimmungsmodusBearbeiten

Im Allgemeinen wird mit einfacher Mehrheit abgestimmt. Wird bei wichtigen Entscheidungen ein Antrag auf Abstimmung mit absoluter Mehrheit gestellt, so gilt dieser bei mindestens zwei Befürwortern als angenommen. Für Abstimmungen gilt die Reihenfolge: Enthaltung, Dagegen, Dafür.

Einfache Mehrheit - Der Antrag ist mit einfacher Mehrheit angenommen, wenn mehr Dafürals Dagegen-Stimmen abgegeben werden, d.h. die enthaltenen Stimmen haben keine weitere Bedeutung.

Absolute Mehrheit - Der Antrag ist mit absoluter Mehrheit angenommen, wenn mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen Dafür-Stimmen sind. Dabei werden die Enthaltungen mitgezählt.

6. Dringende EntscheidungenBearbeiten

Bei dringenden Anträgen aus den Reihen der KSG, die eigentlich eine Sprecherkreis-Entscheidung notwendig machen würden, aber keines Aufschubes bedürfen, können Sprecher oder Pfarrer allein entscheiden. Dies sollte eher Kleinigkeiten betreffen (z.B. finanzielle Zuschüsse für spontane Aktionen).

7. TagungsrhythmusBearbeiten

Der Sprecherkreis trifft sich ca. alle drei Wochen. In dringenden Fällen können auch kurzfristig Sitzungen einberufen werden. Die Sitzungen sind prinzipiell öffentlich, und jeder Interessierte ist als Gast herzlich eingeladen.